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VW: Kauf der manipulierten Autos ?

Laut Insidern konnte sich der Volkswagen-Konzern mit den amerikanischen Behörden auf ein Rahmenabkommen in der Abgasaffäre einigen. Wie in den Vorgang eingeweihte Personen gestern mitteilten, wird es vermutlich darauf hinauslaufen, dass VW dem zuständigen Gericht in den Vereinigten Staaten anbieten wird die 500.000 manipulierten Dieselfahrzeuge zurückzukaufen. Als Alternative sollen den Kunden auch eine Reparatur offeriert werden, falls die zuständigen Aufseher in Amerika dies erlauben sollten. Bei beiden Varianten gäbe es für die Besitzer der Autos eine weitere Entschädigung. Für diesen Zweck wurde ein Fond mit einer Gesamtsumme von vermutlich mehr als einer Milliarde Dollar eingerichtet.

Laut Insidern konnte sich der Volkswagen-Konzern mit den amerikanischen Behörden auf ein Rahmenabkommen in der Abgasaffäre einigen. Wie in den Vorgang eingeweihte Personen gestern mitteilten, wird es vermutlich darauf hinauslaufen, dass VW dem zuständigen Gericht in den Vereinigten Staaten anbieten wird die 500.000 manipulierten Dieselfahrzeuge zurückzukaufen. Als Alternative sollen den Kunden auch eine Reparatur offeriert werden, falls die zuständigen Aufseher in Amerika dies erlauben sollten. Bei beiden Varianten gäbe es für die Besitzer der Autos eine weitere Entschädigung. Für diesen Zweck wurde ein Fond mit einer Gesamtsumme von vermutlich mehr als einer Milliarde Dollar eingerichtet.

Die Zeitung „Die Welt“ schrieb unter Berufung auf Verhandlungskreise, dass jeder amerikanischer Halter eines VW-Modells, das mit einer manipulierten Software ausgestattet sei, 5000 Dollar Entschädigung bekommen würde. Dessen ungeachtet sei VW des Weiteren verpflichtet für die Kosten der Umrüstung des jeweiligen Autos aufzukommen. Heute läuft eine vom Bezirksgericht in San Francisco gesetzte Frist aus, welche vorsieht, dass sich bis zum Ende Volkswagen mit den Behörden geeignet hat.

Schon seit Monaten besprechen der deutsche Autobauer und die Umweltbehörde Epa und deren kalifornisches Pendant Carb die Reparatur oder den Rückkauf von Autos mit der beanstandenden Software in Amerika. Falls es zu keinem Kompromiss kommen sollte, droht im Sommer ein Prozess. Insidern zufolge sah sich VW aufgrund des Dieselskandals 2015 in seiner Bilanz mit Belastungen von mindestens zehn Milliarden Euro konfrontiert. Abhängig wäre der exakte Betrag von dem Ausgang der Gespräche mit den Behörden.

Eine Einigung wäre für Volkswagen wichtig, da sie dann besser planen können, wie viel Geld der Konzern für den Skandal im Endeffekt ausgeben muss. Eine mit der Einigung vertraute Person erklärte, dass die die Besitzer betroffener Fahrzeuge etwa zwei Jahre Zeit bekämen, um die Entscheidung zu fällen, ob sie ihr Auto verkaufen oder reparieren lassen möchten. Falls sich für den Rückkauf entschieden wird, wird von einer Schätzung des Werts vom Fahrzeug ausgegangen, bevor der Skandal im September 2015 öffentlich bekannt gemacht wurde. Nach wie vor könnte nicht gesagt werden, ob VW die zurückgekauften Autos wieder weiterverkaufen darf. Ob mit dem Abkommen auch das zivilrechtliche Verfahren hinfällig wird oder der Konzern die Zahlung eines Bußgeldes akzeptiert, sei bisher weiterhin unklar. Das Justizministerium, Volkswagen und die Epa waren zu keiner Stellungnahme bereit. Des Weiteren seien einige Details noch dabei geplant zu werden. Auch die Strafen und Wiedergutmachungsmaßnahmen müssten in den Feinheiten noch ausgearbeitet werden. „Es handelt sich vielmehr um eine Art Eckpunktepapier, in dem die große Linie für die kommenden Monate festgelegt ist und an dem weitergearbeitet wird“, zitiert „Die Welt“ einen Prozessbeteiligten. Alle Beteiligten hätten sich demnach dazu entschieden keine Einzelheiten zu nennen und Stillschweigen zu bewahren.

Christopher Rother, der deutsche Partner des amerikanischen Anwalts Michael Hausfeld, soll der „Welt“ zufolge erklärt haben, dass die Abmachungen für Kunden auch in Deutschland zum Maßstab für Entschädigungen gemacht werden sollte.

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