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Pflegeversicherung weist Rekord-Rücklage auf

Die Rekord-Rücklagen der Pflegekassen im vergangenen Jahr waren deutlich gestiegen. Wie die Bundesbank in ihrem Monatsbericht erklärte, stand der Kasse Ende 2015 über rund 8,5 Milliarden Euro zur Verfügung, zwei Milliarden Euro mehr als im Jahr zuvor. 2015 gingen sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben deutlich in die Höhe. Demnach stiegen die Einnahmen um 18,5 Prozent, während die Ausgaben um fast 14 Prozent zunahmen.

Die Rekord-Rücklagen der Pflegekassen im vergangenen Jahr waren deutlich gestiegen. Wie die Bundesbank in ihrem Monatsbericht erklärte, stand der Kasse Ende 2015 über rund 8,5 Milliarden Euro zur Verfügung, zwei Milliarden Euro mehr als im Jahr zuvor. 2015 gingen sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben deutlich in die Höhe. Demnach stiegen die Einnahmen um 18,5 Prozent, während die Ausgaben um fast 14 Prozent zunahmen.

Die Mehreinnahmen von rund fünf Milliarden Euro sind laut Bundesbank vor allem auf die Beitragsanhebung zum 1.Januar um 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent (Kinderlose 2,6 Prozent) zurückzuführen. Hätte es die Beitragssteigerung nicht gegeben, wären die Einnahmen lediglich um 3,5 Prozent gewachsen. Auf Aufgabenseite wurden vor allem die Kosten des neuen Vorsorgefonds verbucht. Anfang 2015 wurde der Fonds mit der ersten Stufe der neuen Pflegereform eingeführt und ist für circa ein Drittel der 3,5 Milliarden Euro Gesamtausgaben verantwortlich. Zukünftig soll es seine Aufgabe sein Beitragssteigerungen abzuschwächen.

Die Bundesbank rechnet damit, dass die die Höhe der Ausgaben weiter zunehmen wird, da sie „erst mit einer gewissen Verzögerung die neu eingeräumten Ansprüche voll widerspiegeln“.

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